Fahrradrucksack Test

Gerade bei langen Fahrradtouren ist ein Fahrradrucksack mehr als nützlich. Damit kann man nicht nur seinen Proviant transportieren, sondern hat auch immer das richtige Werkzeug im Falle einer Panne zur Hand. Den Fahrradrucksack gibt es in den verschiedensten Ausführungen und Größen, sodass man ihn in jedem Fall an seine eigenen Bedürfnisse anpassen kann. Jedoch sollte man beim Kauf einige wesentliche Punkte beachten, auf die in diesem Fahrradrucksack Test näher eingegangen wird.

Vor- und Nachteile eines Fahrradrucksacks

Vorteile

  • Modelle sind oftmals klein und schmal
  • Sehr oft mit einem verbauten Trinksystem ausgestattet
  • Zahlreiche Fächer
  • Viel Stauraum

Nachteile

  • Höheres Gewicht als ein normaler Rucksack
  • Für Tagestouren oftmals überdimensioniert
  • Bietet eine große Angriffsfläche für den Wind

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Ein guter Fahrradrucksack zeichnet sich durch eine hochwertige Verarbeitung und durch gute Materialien aus. Des Weiteren sollte der Fahrradrucksack einen hohen Tragekomfort bieten und auch das Rückenklima sollte man nicht außer Acht lassen. Zur Ausstattung eines Fahrradrucksacks sollten in jedem Fall eine Helmhalterung, ein Trinksystem-Ausgang sowie ein Brust- und Hüftgurt gehören.

Der Komfort und die Verarbeitung

Die meisten Modelle der Fahrradrucksäcke sind Unisex und können sowohl von Frauen und Männer genutzt werden. Jedoch ist der Tragekomfort ein wichtiges Argument beim Kauf, denn der Fahrradrucksack sollte bequem sitzen und nicht drücken. Bei der Verarbeitung kommt es auf die gute Qualität der Nähte und des Stoffes sowie der Reißverschlüsse an.

Der Tragekomfort und die Rückenbelüftung

Der Fahrradrucksack sollte natürlich auch über eine Belüftung für den Rücken verfügen. Dies wird man schnell bei längeren Touren an heißen Tagen schätzen lernen. Als überaus positiv haben sich beim Fahrradrucksack Test die Modelle mit einem gespannten Netzrücken erwiesen, denn dadurch kommt der Rücken kaum mit der Rückenfläche des Rucksacks in Berührung und die Luft kann gut zirkulieren. Dies führt zu einer deutlich geringeren Schweißbildung. Ebenfalls nicht vergessen sollte man den Komfort, denn es ist unerheblich, ob man für ein paar Stunden unterwegs ist oder gar eine Outdoor-Tour über mehrere Tage plant, der Fahrradrucksack sollte auf keinen Fall unangenehm sitzen und zu Druckstellen führen. Hochwertige Modelle sind der Regel bequemer und anatomischer geformt als die deutlich günstigeren Produkte.

Die Verarbeitungsqualität

Beim Kauf eines Fahrradrucksacks sollte man aber nicht nur Wert auf das Material legen, sondern auch auf die Verarbeitung der Nähte und der Reißverschlüsse. Das Material sollte in jedem Fall robust und reißfest sein. Möchte man den Fahrradrucksack für Mountainbike-Touren nutzen, dann sollte man auf einen Protektor-Rucksack speziell für Mountainbikes zurückgreifen, denn dieser ist mit speziellen Fächern ausgestattet, in denen sowohl ein Wirbelsäulen- wie auch ein Rückenschutz integriert ist. Dieser schützt bei Stürzen die sensiblen Bereiche vor schweren Verletzungen.

Die Ausstattung

Zur Ausstattung eines guten Fahrradrucksacks gehören in jedem Fall ein Hüft- und ein Brustgurt, denn damit lässt sich der Rucksack eng an den Körper schnallen. Durch den eng anliegenden Fahrradrucksack wird die Lastübertragung auf den Körper forciert, was gerade bei Fahrten durch unwegsames Gelände von großem Vorteil ist. Eine Helmhalterung für den Fahrradhelm sollte der Fahrradrucksack auf jeden Fall haben, denn so hat man immer die Hände frei. Des Weiteren sollte man auf die Wasserdichtigkeit des Fahrradrucksacks achten oder es sollte eine Regenhülle zur Verfügung stehen. Letzteres ist etwas unbequemer, denn nicht immer kann man bei einem plötzlichen Regenguss anhalten. Ebenfalls nicht zu verachten ist ein Ausgang für den Schlauch eines Trinksystems. So kann man während der Fahrt bequem etwas trinken, ohne dass man absteigen und die Flasche im Rucksack suchen muss.

Sinnvolle Taschen an einem Fahrradrucksack

Zu den sinnvollen Taschen und Fächern an einem Fahrradrucksack zählen unter anderem:

  • Hauptfach
  • Frontfach
  • Kleineres Außenfach
  • Smartphone-Fach
  • Bodenfach
  • Seitenfach
  • Fächer für die abnehmbaren Gurte
  • Haken oder Netz für den Helm

Einige der Fächer sind sicherlich ein nettes Extra und jeder muss für sich entscheiden, welche Fächer er für sich als notwendig erachtet. Wichtig und in jedem Fall sinnvoll sind Fächer für Schlüssel, Geldbeutel und für das Fahrradwerkzeug.

Der Testsieger

Beim Fahrradrucksack Test wurde das Modell Vaude Bike Alpin 25+5 der Testsieger. Dieser Fahrradrucksack ist der ideale Begleiter auf nahezu allen Touren, denn er bietet einen hervorragenden Tragekomfort, eine gute Verarbeitung und eine sinnvolle Belüftung. Der Rucksack verfügt über einen Hüft- und Brustgurt, wobei sich der gepolsterte Hüftgurt auch abnehmen lässt. Des Weiteren gibt es einen Befestigungshaken für den Helm und einen Ausgang für das Trinksystem. Der Fahrradrucksack wird nur durch die integrierte Regenhülle komplett wasserdicht. Das Volumen des Modells liegt bei 30 Litern und einem Eigengewicht von 925 Gramm. Zu den Fächern zählen neben dem Haupt- und Frontfach ein Bodenfach, Fächer für Regenhülle, Karten, für den Hüftgurt und eine Reihe von weiteren Fächern zur Organisation. Der Fahrradrucksack verfügt über einen Schlüsselhalter und einen Halter für die Fahrradpumpe. Des Weiteren kann das Volumen von 25 auf 30 Liter erweitert werden. In das Hauptfach passt ein Laptop mit einer Größe von 15 Zoll. Nicht zu vergessen sind die reflektierenden Elemente, sodass man auch bei Dunkelheit gut gesehen wird.

Preis-Leistungs-Sieger

Zum Preis-Leistungs-Sieger wurde der Deuter Race gekürt. Gerade wegen seines geringen Volumens eignet sich dieses Modell sehr gut für Tagestouren. Leider kann man an diesem Fahrradrucksack den Helm nicht verstauen. Die Verarbeitung und der Tragekomfort sind gut. Der Fahrradrucksack verfügt über einen Hüft- und Brustgurt sowie einen Ausgang für ein Trinksystem. Wasserdicht wird das Modell nur mit der integrierten Regenhülle. Es gibt neben dem Hauptfach eine Reihe von weiteren Fächern. Der Fahrradrucksack hat ein Eigengesicht von 560 Gramm und ein Volumen von 10 Litern. Des Weiteren verfügt das Modell über einen Schlüsselhalter, reflektierende Elemente, eine Blinklichthalterung und es können im Hauptfach Laptops bis zu einer Größe von 13 Zoll verstaut werden.

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