Kamerarucksack Test

Im Handel wird der Kamerarucksack sehr oft auch als Fotorucksack bezeichnet. Es handelt sich hier also um zwei Begrifflichkeiten für ein und dasselbe Produkt. Ob man nun als Hobby-Fotograf oder als professioneller Fotograf unterwegs ist, ist vollkommen egal, denn ein Kamerarucksack muss einige wesentliche Punkte erfüllen. So ist es für jeden Fotografen wichtig, dass er nicht nur seine Kamera bei seinen Touren dabei hat, sondern auch ein oder mehrere Stative mit Wechselobjektiven. Des Weiteren muss im Kamerarucksack Platz für weiteres Equipment wie Blitzgeräte, Akkus, Filter und dergleichen sein. Das komplette Equipment muss stets geschützt sein. Aus diesem Grund ist eines der wesentlichen Argumente für einen Kamerarucksack, dass dieser auch wasserdicht ist.

Die verschiedenen Typen von Kamerarucksäcken

Je nach Einsatzgebiet unterscheidet man einen Kamerarucksack in ein City-Modell oder ein Outdoor-Modell.

  • Der City-Kamerarucksack – Er eignet sich ideal für den spontanen Ausflug, bei dem man in der Regel nur die wichtigsten Teile der Kamera-Ausrüstung mit sich führt. Der meist kleinere Kamerarucksack ist leicht und handlich, bietet jedoch einen unkomplizierten Zugriff auf die Fotoausrüstung. Allerdings sollte man auch bedenken, dass er gerade durch seine Größe nicht immer ausreichend Platz für das komplette Kamera-Equipment bietet und in der Regel auch so gut verarbeitet ist wie ein Outdoor-Modell.
  • Der Outdoor-Kamerarucksack – Dieser findet seinen Einsatz sehr oft bei Outdoor- und Trekking-Touren und ist wesentlich professioneller ausgestattet. Er ist in der Regel sehr robust und bietet viel Platz für die komplette Kamera-Ausrüstung. Meist sind die Outdoor-Modelle sperrig und bietet auch nicht den direkten Zugriff auf Teile des Kamera-Equipments. Daher eignet sich der Outdoor-Kamerarucksack nicht unbedingt für spontane Ausflüge und für Kurztrips.

Vor- und Nachteile eines Kamerarucksack

Vorteile

  • Bietet viel Platz und Stauraum
  • Lässt sich bequem transportieren
  • Wasserdicht und sehr gut gepolstert

Nachteile

  • Oftmals nimmt man mehr an Equipment mit, als nötig wäre
  • Teilweise sehr sperrig

Worauf sollte man beim Kauf eines Kamerarucksack achten?

In erster Linie muss ein Kamerarucksack den Ansprüchen des Nutzers gerecht werden. Jedoch sollte man zum Schutz seiner teueren Fotoausrüstung einige Punkte beim Kauf mit einbeziehen.

  1. Der Tragekomfort und das Handling – Der Kamerarucksack muss auch vollgefüllt sehr gut zu tragen sein. Dies bedeutet, dass die Gurte und das Rückenteil gepolstert sein sollen. Des Weiteren ist es wichtig, dass man alle Taschen und Fächer gut erreichen kann, um schnell an das benötigte Equipment zu kommen.
  2. Die Verarbeitung und der Wetterschutz – Hierbei ist es wichtig, dass alle Nähte und Reißverschlüsse absolut sicher und reißfest verarbeitet sind. Das Kamera-Equipment sollte durch eine entsprechende Innenpolsterung im Kamerarucksack gut geschützt sein. Die Innenpolsterung sollte stabil und dennoch flexibel zu verstellen sein, sodass sie der eigenen Fotoausrüstung angepasst werden kann. Und nicht zuletzt sollte der Kamerarucksack absolut wasserdicht sein, sodass auch durch die Nähte oder Reißverschlüsse keine Feuchtigkeit nach innen dringt. Idealweise liefert der Hersteller des Kamerarucksack auch gleich eine Regenhülle mit.
  3. Die Kapazität und die Ausstattung – Hierbei sollte man darauf achten, dass die einzelnen Fächer und Taschen praktikabel sind und gut verteilt sind bzw. sich gut erreichen lassen. Die eigene Fotoausrüstung sollte sich bequem verstauen lassen. Des weiteren sollte sich das Platzangebot variieren lassen. Beim Kauf sollte man daran denken, dass im Laufe der Zeit das Kamera-Equipment eventuell ausgestockt wird und man dann auch mehr Platz benötigt.
  4. Die Features – Gerade wenn man viel auf Reisen ist, sollte man prüfen, ob der Kamerarucksack als Handgepäck akzeptiert wird. Für zugelassenes Handgepäck darf der Kamerarucksack die Maße von 55 x 40 x 25 cm nicht überschreiten. Sehr wichtig ist auch die Möglichkeit den Kamerarucksack am Trolley zu befestigen. Die Tragegurte des Kamerarucksacks sollten sich in der Größe verstellen lassen und möglichst auf Wunsch auch abnehmbar sein. Des Weiteren sollte er über Standfüße und einen verstärkten Boden verfügen.

Die Reinigung des Kamerarucksack

Ein Kamerarucksack sollte auf keinen Fall in der Waschmaschine gereinigt werden, da oftmals nicht nur Schaumstoff für die Polsterung verwendet wird, sondern auch Pappe zur Stabilisierung der Trennwände. Idealerweise reinigt man die Außenseite mit einer Seifenlauge und einer Bürste. Für die Innenausstattung sollte man ein Mikrofasertuch verwenden, damit keine Wasserrückstände in Fugen und Ecken zurückbleiben. In regelmäßigen Abständen sollten die Reißverschlüsse mit einem Wattestäbchen und mit WD40-Kriechgel gangbar gehalten werden.

Der Testsieger

Beim aktuellen Kamerarucksack Test wurde der BAGSMART Kamerarucksack Testsieger. Das Modell ist sehr gut gepolstert und eignet sich sehr gut für den Outdoor-Trip. Er bietet einen sehr guten Schutz für die Kamera-Ausrüstung und ist wasserdicht. Neben den zahlreichen Fächern verfügt der Kamerarucksack über eine Trinkflaschenhalterung, einen abnehmbaren und größenverstellbaren Tragegurt sowie über Standfüße. Leider geht das Modell nicht mehr als Handgepäck durch. Der Kamerarucksack besteht aus Polyester und hat ein Eigengewicht von 2.920 Gramm. Die Reißverschlüsse sind regengeschützt und der Kamerarucksack kann am Trolley befestigt werden.

Der Preis-Leistungs-Sieger

Das Modell AmazonBasics DSLR-Kamerarucksack wurde beim aktuellen Test Preis-Leistungs-Sieger. Er besteht aus Nylon und Polyester und hat ein Eigengewicht von 915 Gramm. Es handelt sich um die Variante City-Kamerarucksack, der absolut wasserdicht ist. Die Verarbeitung, der Tragekomfort, die Verarbeitung und die Handhabung sind gut. Neben den verschiedenen Fächern gibt es eine extra Regenhaube sowie einen verstellbaren Tragegurt. Das Innendesign des Kamerarucksacks ist gut durchdacht und für seine Größe bietet er relativ viel Stauraum.

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