Kinderrucksack Test

Der Kinderrucksack ist für Jungen und Mädchen gleichermaßen geeignet und unterscheidet sich meist nur in den Formen und Farben. Der Kinderrucksack wird dabei nicht nur in der Schule genutzt, sondern auch für die Freizeit und für eine Reihe von Outdoor Aktivitäten.

Wann macht der erste Kinderrucksack Sinn?

Meist früher als man denkt will der Nachwuchs die Welt erkunden. Bereits im Alter von drei Jahren ist ein Kinderrucksack empfehlenswert, denn die Kleinen möchten voller Stolz ihren Reiseproviant tragen und eventuell auch ihr Lieblingsstofftier mitnehmen.

Die verschiedenen Typen des Kinderrucksack

Der Kinderrucksack unterscheidet sich nicht nur in Form und Farbe von den Modellen der anderen Kinder, sondern wird in aller Regel auch in unterschiedlichen Typen je nach Verwendungszweck eingeteilt.

Tagesrucksack

Hierbei handelt es sich um den Allrounder unter den Kinderrucksäcken. Er bietet den Kids ausreichend Platz für alle wichtigen Utensilien, die beim Ausflug unbedingt dabei sein müssen. Experten bezeichnen den Kinder-Tagesrucksack oft auch als Daypack, da er meist mehrere Organizerfächer hat.

Outdoor Kinderrucksack

Dieser ist ideal für den Urlaub oder wenn längere Ausflüge geplant sind. Solche Kinderrucksäcke unterscheiden sich von den Tagesrucksäcken in besonders stabilen und gepolsterten Gurten. Bei einem Outdoor Kinderrucksack sollte genau wie bei den Modellen für Erwachsene Wert auf den Hüft- und Brustgurt gelegt werden. Des Weiteren sollte er wasserdicht sein und im Idealfall über ein Trinksystem verfügen.

Kinderrucksack für Ausflüge

Ist ein Ausflug mit der Kita oder auch mit den Eltern geplant, muss es nicht immer der Outdoor Kinderrucksack sein. Es reicht auch ein einfaches Modell für Ausflüge. Solch ein Kinderrucksack ist meist seitlich mit Taschen versehen und ist besser gepolstert als der Tagesrucksack.

Worauf sollte man beim Kauf eines Kinderrucksack achten?

Natürlich sind die Farbe, Optik und die Form nicht unwichtig. Auch wenn dies für die Kids die Hauptkriterien sind, so sollte man als Elternteil auch einige andere Punkte beachten.

Die Größe

Diese richtet sich nach dem Alter und der Körpergröße des Kindes. Ein Kinderrucksack, der vom Hersteller bis zum Alter von 6 Jahren empfohlen wird, hat ein der Größe angepasstes Rückenteil. Gleiches gilt für das Volumen, das oftmals bei 6 Litern liegt. Bei älteren Kindern empfiehlt sich ein Kinderrucksack mit einem Volumen von 10 bzw. 18 Litern.

Das Material

Der Kinderrucksack kann aus den verschiedensten Materialien bestehen. In erster Linie werden jedoch Polyester-Fasern verwendet, da diese den Kinderrucksack unempfindlich gegen Schmutz und Kratzer machen. Polyamid als Material ist besonders reißfest. Von einem Kinderrucksack aus Stoff oder Leder ist abzuraten, da dieser weder wasserdicht noch robust ist.

Der Stil

Es gibt die verschiedensten Stilrichtungen beim Kinderrucksack. Zum einen findet man den Sportlichen, der sowohl von Kindern wie auch von Eltern wegen seiner Robustheit geschätzt wird. Coole Rucksäcke haben meist Motive aus bekannten Filmen oder zeigen Disneyfiguren. Kinder lieben diese Rucksäcke, da sie sich hier sehr oft auch mit der Figur identifizieren. Mädchen hingegen lieben oftmals die verspielten Modelle eines Kinderrucksack. Letztendlich gibt es noch die Vintage-Modelle, die jedoch meist wenig komfortabel sind, da sie keinerlei Polsterung aufweisen.

Die Ausstattung

Beim einem Kinderrucksack variiert die Ausstattung sehr stark. Meist verfügt der Kinderrucksack jedoch über ein Namensschild. Sehr praktisch sind viele einzelne Fächer und Taschen sowie die Möglichkeit die Trinkflasche sicher unterzubringen. Für die Sicherheit der Kinder sorgen die verschiedenen Reflektoren am Kinderrucksack, und wenn der Kinderrucksack als Handgepäck beim Flug mitgenommen werden soll, dann sollte man beim Kauf auf die IATA-Form achten, denn nur dadurch wird der Kinderrucksack bordtauglich.

Vor- und Nachteile eines Kinderrucksacks

Wir haben ein Blick auf die Vorteile, aber auch auf die Nachteile eines Kinderrucksacks beim Test geworfen.

Vorteile

  • Umfangreiche Ausstattung
  • Hoher Tragekomfort
  • Bessere Belüftung am Rücken
  • Ergonomische Gurte verhindern das Rutschen

Nachteile

  • Zahlreiche Gurte sind im Alltag etwas umständlich
  • Oftmals teuerer in der Anschaffung

Der Testsieger

Beim aktuellen Kinderrucksack Test wurde der Jack Wolfskin Velocity 12 Kinderrucksack Testsieger. Der Rucksack besteht aus Polyester und hat bei einem Eigengewicht von 0,66 kg ein Volumen von 12 Litern. Er eignet sich für Kinder ab 6 Jahren und ist mit einem Brust- und Hüftgurt ausgestattet. Es gibt zusätzliche Reflektoren am Kinderrucksack. Leider fehlt jedoch ein Adressfeld. Der Kinderrucksack bietet einen hohen Tragekomfort und ist sehr gut verarbeitet. Er hat einen gepolsterten Rücken, ist Wasser abweisend und bietet eine zusätzliche Regenhülle.

Der Preis-Leistungs-Sieger

Zum Preis-Leistungs-Sieger wurde der Jack Wolfskin Kinderrucksack Little Joe gekürt. Der Rucksack besteht aus Polyester und hat ein Eigengewicht von 0,3 kg, sodass bereits Kinder ab 3 Jahren ihn nutzen können. Mit einem Volumen von 11 Litern bietet er dennoch ausreichend Platz. Der Kinderrucksack ist mit Reflektoren, einem Adressfeld und einem Brustgurt ausgestattet. Die Verarbeitung des robusten Materials ist gut. Der Rücken des Kinderrucksacks ist gepolstert und es steht eine breite Farbpalette zur Auswahl.

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